Auftakt des 8. Hessischen Demokratietages


Lauter Applaus tönt aus der Aula des Goethe-Gymnasiums.

Um 10:00 Uhr am 27.11.2015 startete die Eröffnungsveranstaltung des 8. Hessischen Demokratietages in Kassel. 

Der stellvertretende Schulleiter Jürgen Schales begann die Eröffnung und begrüßte erst einmal ganz herzlich alle Besucherinnen und Besucher und dankte allen für ihr Kommen.

Mehr als 400 Besucher aus ganz Hessen und darüber hinaus versammelten sich, um gemeinsam Demokratie zu leben und zu lernen. Passend zum Motto „Miteinander auf Augenhöhe“ des diesjährigen Demokratietages fanden die Reden nicht auf der Bühne, sondern im Plenum statt. Der Schulsprecher Dennis und die Schülerin Josephine moderierten anschließend den weiteren Verlauf der Veranstaltung. Nach der Begrüßung durch die Moderatoren sollten die Besucher sich gegenseitig begrüßen. Eine weitere etwas unkonventionelle Art der Moderation war, dass die verschiedenen Personengruppen, also Lehrer, Organisatoren, Referenten und Schüler, sich dadurch zu erkennen gaben, dass sie aufstanden. Dies sorgte für allgemeine Heiterkeit und eine sehr lockere Stimmung, die diesen Tag nahezu perfekt starten ließ.

Angela Winderlich stellte darüber hinaus den Kreis der Organisatoren vor und dankte allen für ihre engagierte Mitarbeit.


 

Zu guter Letzt stellten sich die ReferentInnen vor und nahmen ihre Workshopteilnehmer mit in die Gruppenräume.


Artikel von Joscha Dorn & Eike Plhak

 

Bilder der Eröffnung finden sie unter "Galerie"


Die Berichte zu den einzelnen Workshops finden Sie links in der Navigation.


Nach dem Essen mit frischem Elan in die nächste Runde

13:30 Uhr. Versammlung im Plenum.

Die erste Workshopphase und die Mittagspause sind vorbei. Nachdem sich die TeilnehmerInnen bei Pasta und Salat stärken durften, kamen alle erneut in der Aula zusammen.
Helmolt Rademacher, Leiter des Projekts des Hessischen Kultusministeriums „Gewaltprävention und Demokratielernen“ (GuD), heißt alle Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen und informiert kurz über den Ablauf der Vollversammlung.

 

Dann betritt der hessische Staatssekretär und Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung Jo Dreiseitel die Bühne und richtet ein Grußwort an alle Anwesenden und lobt die außergewöhnlich gute Umsetzung des Hessischen Demokratietages in Kassel.

Er ist in Vertretung für den hessischen Kultusminister Prof. Dr. Lorz gekommen, der seine Grüße ausrichten ließ. Inhalt seiner Rede ist unter anderem die aktuelle Flüchtlingspolitik in Hessen und Deutschland, aber auch in Schweden und Österreich, die er als ein Vorbild für Europa und den Rest der Welt in puncto Humanität ansieht. Darüber hinaus gibt er auch noch einmal ausdrücklich zu verstehen, dass der absolute Großteil aller Menschen mit Migrationshintergrund in unserem Land friedfertig mit uns lebt und unsere Werte teilt und dass diese Menschen, ebenso wie alle neuankommenden Flüchtlinge, nichts mit den Terroristen der Anschläge in Paris (als Beispiel) zu tun haben und sich die Terrorgefahr in unserer Welt keineswegs durch jene Menschen erhöht. Des Weiteren spricht er über die Probleme der Flüchtlinge, die aus dem Krieg fliehen, und der Integration dieser.

 

Als nächstes spricht Anne Janz von der Stadt Kassel darüber, wozu der Demokratietag dienen soll und wie wir „auf Augenhöhe“ miteinander diskutieren sollen.

Den letzten Teil der Plenumsversammlung, den sogenannten „Elevator Pitch“, moderieren Schulsprecher Dennis und Schülerin Josephine. Die Idee des Elevator Pitch ist, dass jeder Workshop von einem der Teilnehmer in ca. 15 Sekunden vorgestellt und beschrieben wird und ggf. schon Ergebnisse präsentiert werden. Der Begriff leitet sich vom Englischen ab (engl. „elevator“ - Fahrstuhl) und verlangt von den Präsentierenden, ihre Idee in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt zu erläutern.

 

Nach dem Mitteilen der erfolgreichen Zwischenstände kehren die Teilnehmer wieder in ihre Workshops zurück und freuen sich darauf, in der zweiten Workshopphase ihre Projekte zu Ende zu bringen und Lösungen zu den gegebenen Problemstellungen zu verfassen.

 

Artikel von Joscha Dorn